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Geistliche Begleitung im St. Annenhof

Mein Name ist Claudia Tißen. Ich bin seit einigen Jahren Katechetin in der Propsteigemeinde St. Mariae Geburt in Kempen. Seit 2010 arbeite ich religionspädagogisch in der Seelsorge von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden des St. Annenhof.

Mehr als 120 Jahre wirkten Ordensschwestern im Kempener St. Annenhof. Durch ihre Leben und Arbeiten wurden vielen Generationen von Kindern und Jugendlichen deutlich, dass der christliche Glaube einen großen Rückhalt im Leben bilden kann. Gleichzeitig motiviert er Menschen, sich für andere einzusetzen, ihnen in Liebe zu begegnen und Vertrauen ins Leben zu schenken. Mit dem Weggang der letzten Schwestern stellte sich die Frage, wie zukünftig die Werte des christlichen Glaubens vermittelt werden können und wie eine freiwillige Praxis von Religiösität kennengelernt wird.





Alle Kinder und Jugendlichen haben eine Antenne für spirituelle Fragen und Erfahrungen. In einer Zeit zunehmender Technisierung wächst eine Sehnsucht nach persönlicher Begegnung und Begleitung. In einer Welt, die immer mehr global denkt und handelt, braucht es so etwas wie eine Heimat und Vertrautheit. Bei aller Beschleunigung ist Ruhe und Stille ein unverzichtbarer Gegenpol.

Die Kinder und Jugendlichen des St. Annenhof und alle Familien, die durch die Mitarbeiter des Hauses betreut werden, sind auf unterschiedlichste Weise Belastungen ausgesetzt. Ihnen gilt das Angebot der Seelsorge im Haus, die vielfältigen Lebenserfahrungen auf dem Hintergrund eines liebenden und mitleidenden Gottes neu zu deuten. Trauererlebnisse können aufgearbeitet werden, Leiderfahrungen werden ins Wort gebracht und neue Wege in eine bessere Zukunft können besprochen werden.

Die Lebensgeschichte des Jesus von Nazareth bildet die Grundlage jedes christlichen Tuns und wird auf angemessene Weise den Kindern nahe gebracht. Seine Botschaft des Vertrauens und Angenommenseins soll in die alltägliche Erfahrung übertragen werden, welche das eigene Handeln prägen und in Gottesdiensten gefeiert werden können.

Den heranwachsenden Jugendlichen wird ein Raum der persönlichen Aussprache eröffnet, indem sie mit ihren Fragen und Unsicherheiten, mit ihren Lebensplänen und Wünschen ernst genommen und gefördert werden. Der Glaube soll dabei als Lebensermächtigung und –hilfe erfahren werden.


Auch für die erwachsenen Erzieher und Pädagogen besteht die Möglichkeit eine geistliche Begleitung in Anspruch zu nehmen. Lebensfragen, deren Bewältigungsstrategien und das Bemühen um die Erneuerung von Lebensenergien stehen im geschützten Raum des persönlichen Gespräches im Vordergrund.

Räumliches Zentrum der christlichen Seelsorge ist die neu gestaltete ehemalige Schwestern-Hauskapelle. Mit hellen Farben und einladenden Symbolen wird hier ein Raum gestaltet, in dem der Glaube an den menschenfreundlichen Gott der Christen anschaulich wird, besprochen und gefeiert werden kann.



Mit tatkräftiger Unterstützung durch die "Schwester-Ina-Stiftung" konnte ein neues Angebot eingerichtet werden, das eine zeitgemäße Hinführung zum christlichen Glauben ermöglicht.
So bemühen wir uns, den Geist von Schwester Ina und ihrer vielen Mitschwestern in der Gegenwart wach zu halten und den uns anvertrauten Menschen viel Vertrauen in die eigene Persönlichkeit und die von Gott geschenkte Zukunft zu vermitteln.

 

 
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Künstler-Café

Am 30. März 2017 gestaltete das gruppenergänzende Team erneut

ein Künstler-Café mit dem Thema "Der Osterweg".

Begleitet von entsprechender Gitarrenmusik wurden 10 biblische Stationen von

Palmsonntag bis Pfingsten erörtert, um so den Weg vorzubereiten für eine

künstlerische Gestaltung des Osterwegs von Kindern und Jugendlichen.

Die Bilder sollen ihren Platz in der hauseigenen Kapelle finden,

wo sie auch gestaltet wurden.

Frischgebackene Waffeln, warmer Kakao und Kaffee sorgten dabei für eine gemütliche Atmosphäre.